Außenansicht des Geldmuseums Frankfurt

Foto: © Deutsche Bundesbank

Geldmuseum – Mäuse, Kröten und Moneten

28.03.2018

Das Frankfurter Geldmuseum der Bundesbank ist ein einmaliger Lern- und Erlebnisort. Es möchte zum Verständnis des Geldwesens in seinen vielfältigen Aspekten beitragen. Nach der Modernisierung wurde das Museum 2016 wiedereröffnet.

Die Dauerausstellung des Geldmuseums gliedert sich in die vier Themenbereiche: Bargeld, Buchgeld, Geldpolitik und Geld global. In fünf Kabinetten dreht sich alles um die Geldsammlung der Bundesbank, die Sprache des Geldes, die Inflation der 1920er Jahre, die deutsche Zentralbankengeschichte sowie die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion. Wir sprechen mit dem Leiter des Geldmuseums, Dr. Ulrich Rosseaux.

Geld ist ein recht abstraktes Thema – ab welchem Alter ist das Museumsangebot geeignet?
Auf jeden Fall ab dem Grundschulalter. Wir erleben aber auch immer wieder, dass Gruppen aus Kindertagesstätten und Kindergärten unsere Ausstellung mit großer Freude erforschen.

Was erwartet die jungen Besucher des Frankfurter Geldmuseums?
Wir haben eigens eine Kinderebene in die Ausstellung eingefügt, die einen spielerischen Zugang zum Thema Geld ermöglicht. Hinzu kommen mehr als 60 interaktive Medienstationen mit Spielen und Quizzen. Außerdem bietet das Museum mehr als 2.000 spannende Exponate aus der Geldgeschichte von den frühesten Münzen und Geldscheinen bis hin zu exotischen Zahlungsmitteln wie Kauri-Schnecken oder dem Yap-Stein.

Was macht den Kindern denn am meisten Spaß?
Neben den Spielen ganz klar der Goldbarren zum Anfassen und Hochheben. Darin unterscheiden sich die Kinder übrigens nicht von den anderen Besucherinnen und Besuchern des Geldmuseums.

Sie bieten in den Ferien ein spannendes Programm für Schulkinder an. Wie kann man daran teilnehmen, und was kostet es?
Das Programm und die Termine findet man auf unserer Homepage unter www.geldmuseum.de. Für die Workshops bitten wir um eine Anmeldung per Telefon oder per E-Mail. Alle Angebote sind kostenfrei!

Welche Angebote gibt es für Schulklassen oder Kindergärten bei Ihnen?
Für Grundschulklassen bieten wir einen Workshop zum Thema Banknoten und einen zum Thema Münzen an.
Dabei können die Schülerinnen und Schüler Geldscheine oder Münzen selbst gestalten und auf diese Weise spielerisch die Merkmale eines Geldscheins oder einer Münze kennenlernen. In beiden Fällen dürfen sie ihre Kreationen mit nach Hause nehmen. Diese Formate sind auch für ältere Kindergartenkinder zwischen vier und sechs Jahren gut geeignet.
Für Jugendliche im Alter zwischen 10 und 15 Jahren haben wir zusätzlich einen Workshop zum Thema Falschgeld.
Für Gruppen aus der Sekundarstufe II bieten wir Vorträge zu geldpolitischen Themen mit anschließendem Museumsbesuch an. Nähere Informationen und das Anmeldeformular findet man auf unserer Homepage. Auch hier gilt: Alle Angebote sind kostenfrei!

Haben Sie noch einen guten Experten-Tipp für unsere Leser zum Thema „Wie viel Taschengeld für Grundschüler“?
Hier bin ich kein Experte, sondern kann nur als Vater von drei Kindern sprechen. Meine Frau und ich orientieren uns daran, was in den jeweiligen Altersgruppen als Taschengeld im Durchschnitt üblich ist. Für besondere Anlässe gibt es auch mal Extra-Taschengeld.

Vielen Dank für dieses interessante Interview, Herr Dr. Rosseaux!

• empfohlen für Familien mit Kindern ab 5 Jahren
• für drinnen
• Eintritt frei
• Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9-17 Uhr | So und Feiertag: 9-17 Uhr
• 60431 Frankfurt am Main, Wilhelm-Epstein-Straße 14, Tel. 069-9566-3073
www.geldmuseum.de | www.bundesbank.de

Neues Ausflugsziel finden? Dann klick hier!

 

Anzeige

Anzeige

Weitere interessante Ausflugtipps für dich: