Foto: © Max Mustermann
Mangos für Kinderrechte

27.07.2017

Eine Kundin kommt in den Laden in der Bismarckstraße für ihre wöchentliche Ration Mango-Kokos-Bällchen. „Süchtig machen die!“, sagt sie und lacht. Und Kinder fördern können sie auch. Wie das?

UNICEF schätzt, dass auf den Philippinen 100.000 Kinder in der Prostitution arbeiten. Weil ihre Eltern nicht genug verdienen, um die Familie zu ernähren und die Kinder in die Schule zu schicken. Zudem fristen etwa 20.000 Kinder in philippinischen Kindergefängnissen ein trauriges Dasein. Eingesperrt, um von den Eltern Lösegeld zu erpressen oder weil sie schlicht Straßenkinder sind.

Und was hat das mit der glücklichen Kundin im Weltladen zu tun? Nun: Der Bio-Anbau von Mangos, die in der Leckerei stecken. Mit den Mangos erzielen Kleinbäuerinnen und -bauern nämlich ein gerechtes und existenzsicherndes Einkommen, das sie und damit ihre Kinder stark macht und die Schwächsten schützt. So trägt der Genuss der verschiedenen Mangoprodukte, die in den Weltläden zu finden sind, dazu bei, Schutzhäuser für missbrauchte Mädchen zu finanzieren und eine kindgerechte Zukunft für aus Gefängnissen befreite Kinder zu ermöglichen.

Hauptmotor ist dabei die Stiftung PREDA, gegründet von Pater Shay Cullen, der die Arbeit für die Kinder koordiniert und fördert. Unterstützt wird PREDA seit bald 20 Jahren auch von den Kölner Tatort-Stars Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt mit ihrem Verein „Tatort – Straßen der Welt“.

Was wir uns für unsere Kinder wünschen, das können wir Kindern anderswo nicht verwehren! Recht auf Spiel, Schulbildung, körperliche und seelische Unversehrtheit – so heißt es immer etwas sperrig. Schlicht: kindgerecht und menschenwürdig aufwachsen, die eigene Zukunft frei und selbstbestimmt gestalten.

Also stimmt es: Mango-Kokos-Bällchen, Fruchtgummi oder Mangos in Schokolade aus Fairem Handel  stärken Kinder – und schmecken einfach unglaublich gut!

Infos auf preda.org und tatort-verein.org

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Anfassen erlaubt!

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Das Frankfurter EXPERIMINTA ScienceCenter ist ein Zentrum des Wissens und des Lernens,
in dem große und kleine Besucherinnen und Besucher Ausstellungsstücke anfassen und an allen Stationen auch selbst experimentieren dürfen.

Katrin Schlechtriemen

Autorin:
Katrin Schlechtriemen ist freie Korrektorin und seit vielen Jahren aktiv für den Fairen Handel. Sie wohnt in Gießen und hat eine Tochter.
https://weltladen-giessen.de/

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