Zecke

Foto: © Pfizer |www.zecken.de

Zecken und FSME: Nur jeder Vierte sorgt durch Impfen vor

30.06.2020

Pfizer hat im Rahmen einer repräsentativen Civey-Umfrage herausgefunden, dass mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung schon einmal von einer Zecke gestochen wurde.¹ Das ist nicht ungefährlich, denn Zecken können Krankheitserreger wie das FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Virus übertragen.

Die richtige FSME-Vorsorge ist deshalb unerlässlich. Tatsache aber ist, dass mehr als ein Viertel der Deutschen gar nicht gegen Zecken vorsorgt.
Dabei können sich die kleinen Blutsauger direkt vor der Haustür tummeln: im heimischen Garten, in Wäldern oder im Stadtpark. An Zeckenvorsorge sollte deshalb immer gedacht werden – ob beim Spaziergang durch den Park, der Jogging­runde durch den Wald oder beim Kurzurlaub in der Heimat.

Nur jeder Vierte geimpft
FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems und nicht mit Medikamenten heilbar. Sie kann schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein. Zeckenexperte Prof. (a.D.) Dr. Jochen Süss empfiehlt daher: „Die FSME-Impfung ist der beste Schutz gegen eine FSME-Erkrankung.“ 74 Prozent der Befragten haben schon einmal von FSME gehört und auch von der FSME-Impfung wissen bereits 71 Prozent. Dennoch sorgt tatsächlich nur jeder Vierte durch Impfen vor. Dabei empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) einen FSME-Impfschutz für Menschen in FSME-Risikogebieten, die dort mit Zecken in Berührung kommen können. Zu diesen Gebieten zählen große Teile Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teile Südhessens, Sachsens und Thüringens. Seit 2019 gibt es mit dem Emsland zudem das erste FSME-Risikogebiet in Norddeutschland und in diesem Jahr wurde auch der Stadtkreis Dresden als Risikogebiet ausgewiesen.² „Allerdings können Zecken das Virus auch außerhalb dieser Gebiete übertragen und deshalb sollte jeder Deutsche, unabhängig vom Wohnsitz, an FSME-Vorsorge denken“, erläutert Süss.

Entspannt bleiben – mit der richtigen Vorsorge
Da Zecken neben FSME-Viren bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen können, ist es besser, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Deshalb gilt: möglichst lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen und sich nach jedem Aufenthalt im Grünen gründlich nach Zecken absuchen. Zusätzlich kann Anti-Zeckenspray helfen. Wenn doch mal eine Zecke zugestochen hat, rät der Experte: „Den Blutsauger schnellstmöglich entfernen. Als Hilfsmittel eine Pinzette, Zeckenkarte oder Zeckenzange verwenden. Im Notfall können auch die Fingernägel genutzt werden.“ Außerdem sollte man die Einstichstelle nach dem Entfernen der Zecke desinfizieren und einige Tage beobachten. „Sollte die Einstichstelle heiß werden, schmerzen und pochen oder grippeähnliche Symptome wie Fieber oder Gliederschmerzen auftreten, umgehend einen Arzt konsultieren“, ergänzt Prof. (a. D.) Dr. Süss. Mit der richtigen Zeckenvorsorge steht einem entspannten Ausflug oder Spaziergang im Grünen oder dem Kurzurlaub zu Hause also nichts mehr im Wege.

Die Zeckenschule
Eine Website, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet und mit Zecke Oswald über Zecken, Zeckenstiche und deren Folgen aufklärt. Sie vermittelt Basiswissen, erklärt Vorsichtsmaßnahmen und spricht über diverse Zecken-Mythen. Basteln, Quizen und das Zecken-Game „Triplezeck“ sorgt zudem für Spaß.
Natürlich können sich auch Eltern in der Zeckenschule über diese Mini-Vampire informieren, denn Kinder sind gerne und viel draußen – in Oskars Jagdgebiet.
Die Website zu Zecken speziell für Kinder und Eltern: www.zeckenschule.de

Mit ZeckTag der Zecke einen Schritt voraus
Ein sicherer Begleiter für unterwegs ist die ZeckTag-App. Sie enthält folgende Features:
• „Zeckenstich-Soforthilfe“: Leitet euch zur Entfernung einer Zecke an
• „Stichtagebuch“: Speichern von Zeckenstich-Fotos und Notizen.
• „Zeckenwarner“: Zeigt, wie hoch das Zecken-Risiko an eurem Standort ist
• „Impfreminder“: Erinnert an die (Auffrisch)Impfungen

ZeckTag ist für Smartphones programmiert und steht im App Store sowie im Google Play Store zum kostenlosen Download bereit.

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Anfassen erlaubt!

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Das Frankfurter EXPERIMINTA ScienceCenter ist ein Zentrum des Wissens und des Lernens,
in dem große und kleine Besucherinnen und Besucher Ausstellungsstücke anfassen und an allen Stationen auch selbst experimentieren dürfen.

¹ Umfragebedingungen: Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von Pfizer Pharma GmbH 2.500 Personen zwischen dem 02.04 und dem 08.04.2020 befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 3,5 Prozent.

² Robert Koch-Institut: FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Februar 2019). Bewertung des örtlichen Erkrankungsrisikos. Epid. Bull 2019; 7: 57-70.

Quelle: www.zecken.de

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