Man sieht eine Mutter mit ihrem Baby auf der Brust liegend
Beautytipps für junge Mütter

29.03.2023

Zu keiner Zeit im Leben verändert sich der Körper einer Frau so rasant, wie während einer Schwangerschaft. Diese Veränderungen am und im Körper zu sehen und zu fühlen, ist für viele Frauen ungewohnt.

Vielen Frauen wird zum ersten Mal richtig bewusst, was für ein Wunder der Körper geleistet hat. Aber auch welche Spuren die Schwangerschaft hinterlassen hat.

Sicher haben Sie den Spruch schon einmal gehört: 9 Monate kommt eine Schwangerschaft und 9 Monate dauert es, bis diese wieder geht. Während der Schwangerschaft haben der Körper und insbesondere die Haut zahlreichen Herausforderungen bewältigt. Es ist also völlig normal, dass der Körper und die Haut zunächst einige Zeit für die Rückbildung benötigen, wenn euer Kind auf der Welt ist.

Pigmentation oder dunkle Stellen auf der Haut können im ersten Jahr nach der Schwangerschaft wieder heller werden. Das betrifft Pigmentflecken im Gesicht, dunkler gewordene Muttermale und Sommersprossen sowie die dunkle Linie zwischen Bauchnabel und Schambereich.

Schwangerschaftsstreifen an Bauch, Brüsten, Po oder Oberschenken können nach und nach ihre Farbe wechseln und später noch kaum auffallen. Gedehnte Haut nach der Geburt, besonders am Bauch, ist schlaff und faltig. Es dauert einige Monate, bis die Haut wieder etwa so straff wird wie vor der Schwangerschaft. Bei den Brüsten ist es oft anderes. Die können nach dem Abstillen schlaffer sein als zuvor.

Trockene Haut nach der Schwangerschaft kommt oft durch die veränderte Hormonwerte. Die Haut spannt, fühlt sich rau an und juckt. Es kann zu Schuppen, Unreinheiten und sogar zu Rötungen kommen.

Unreine Haut ist die Reaktion auf Anstrengung, Stress, Erschöpfung und Schlafmangel. Kein Wunder, dass viele junge Mütter damit konfrontiert werden.

Empfindliche Brustwarzen sind das Zeichnung, dass sich der Körper aufs Stillen vorbereitet. Die Haut an den Brustwarzen ist in den ersten Tagen nach der Geburt sehr empfindlich und kann sogar schmerzen.

Wie man die Haut unterstützen kann
Mit einfachen Maßnahmen können Sie sich auch nach der Schwangerschaft in der eigenen Haut wohlfühlen. Wichtig ist dabei, dass Sie sich nicht unter Druck setzen und dem Körper die nötige Zeit lassen, sich erst einmal selbst zu regulieren.

Bei der Produktauswahl schauen Sie bitte auf rein biologische Kosmetikpräparate.

Reinigungsprodukte für die Abendpflege:
Hier empfehle ich Ihnen, je nach Hautzustand, entweder ein Gel oder eine Lotion zu benutzen. Das befreit die Haut von Schmutz, Staub und übermäßigem Fett.

Feuchtigkeitspflege:
Trockene Haut sollte mit einer intensiven Feuchtigkeitscreme versorgt werden. Darin sind Öle, die der Haut helfen wieder an Feuchtigkeit zu gewinnen. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu duschen, denn das trocknet die Haut wieder aus. Um dem Bauch zu pflegen empfehle ich den Mamas, die Bodylotion mit einem zusätzlichen Öl zu vermengen.

Sport und Bewegung:
Yoga und Rückbildungsgymnastik helfen Körper und Haut dabei, wieder in Form zu kommen. Nach einer problemlosen Geburt können Sie schon in den Tagen nach der Entbindung mit ganz einfachen Übungen einsteigen. Nach einem Kaiserschnitt dauert es dagegen länger, weil zuerst die Wunde verheilen muss.

Ernährung:
Eine gesunde Ernährung kräftigt Haut und Körper. Sie hilft Ihnen auch dabei, das Gewicht wieder zu reduzieren.

Ausruhen:
Gönnen Sie sich viel Ruhe und viele Pausen. So schaffen Sie dem Körper Kraftreserven.

Massagen:
Setzen Sie ruhig die Massagen nach der Geburt fort. Massage hilft dabei wieder sich zu spüren und die Veränderungen des Körpers lieben zu lernen.

Und noch was: Verzichten Sie in diese Zeit auf stark anregende, entgiftende und entschlackende Produkte. Trinken Sie viel Wasser und essen Sie genug Ballaststoffe. Von außen ist die passende Hautpflege wichtig.

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Natalia Heinrich-Braun

Autorin:
Natalia Heinrich-Braun, Inhaberin des Kosmetikinstituts „Académie de Beauté“ in Heuchelheim
https://www.academie-de-beaute.de/

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