Ein Baby mit Neurodermitis wird am Bein eingecremt

Foto: © fotoduets – stock.adobe.com

Neurodermitis: Wenn die Haut juckt

30.03.2022

Was hilft bei „Neuro“ (Nerven) „derm“ (Haut) „itis“ (Entzündung)? Die Ursachen sind vielschichtig. „Was habe ich falsch gemacht?“, fragen sich oft die Mütter. Und die Antwort lautet: nichts!

Haut und Darm hängen in ihrer Entstehung und Funktion eng zusammen. Deshalb lohnt es sich, in diesem Zusammenhang die kindliche Darmflora genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass im Darm der Säuglinge schon oft Milieuverschiebungen zu finden sind. Neben der Verdauungsfunktion können sie auch die Immunkompetenz wesentlich beeinträchtigen und den kindlichen Körper in seinem Heranreifen durcheinander bringen.

Hier liegt ein erster wichtiger Ansatz: Da Neurodermitis eine systemische Erkrankung ist, behandeln wir sie von innen heraus, dort wo sie unter anderem entsteht. Im Gegensatz zur Kortisonbehandlung, die kurzfristig lindernd wirkt, bringt die gezielte Behandlung langfristig mehr Erfolg.

Was tun, wenn die Nerven blank liegen, es juckt, schuppt und das Baby vor Kratzen nicht zur Ruhe kommt?

Wie kam das Kind zur Welt, gibt es Allergien in der Familie, welche Rolle spielen Ernährung und Umwelt, auf was müssen Eltern bei der Pflege und im Tagesablauf achten? Dieser und weiteren Fragen rund um diese überschießende Immunreaktion geht die Naturheilkunde auf den Grund. Wir sprechen konkret über Probiotica, Omega-3-Fettsäuren, für die Haut relevante Mikronährstoffe, naturheilkundliche Medikationen und speziell abgestimmte Pflegeprodukte ohne Zusatzstoffe.

Greifbare Ursachenanalyse und ein gezielter, individuell darauf abgestimmter Behandlungsansatz sorgen nachhaltig für ein gesünderes und schöneres Hautbild.

Fragen, die Eltern hierbei täglich beschäftigen, beantworten Heilpraktiker Ihnen gerne.

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Ulrike Schilken

Autorin:
Ulrike Schilken ist Heilpraktikerin mit eigener Naturheilpraxis in Niddatal-Assenheim
www.hp-schilken.de

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